

Das beeindruckende Strassennetz der Inkas, bekannt als Qhapaq Ñan, umfasste einst über 30.000 Kilometer gepflasterter Wege und verband das gesamte Inkareich – vom heutigen Kolumbien im Norden bis nach Argentinien und Chile im Süden. Jede bedeutende Inka-Stadt und Siedlung war Teil dieses hochentwickelten Verkehrs- und Kommunikationssystems. Heute erleben Reisende und Trekkingbegeisterte aus aller Welt einen der eindrucksvollsten Abschnitte dieses Erbes: den Inka-Trail von Cusco nach Machu Picchu.
Der Inka-Trail gilt als einer der fünf spektakulärsten Treks der Welt und vereint auf einzigartige Weise biologische Vielfalt, atemberaubende Andenlandschaften und archäologische Höhepunkte. Entlang der Route passieren Wanderer mehrere hervorragend erhaltene Inka-Stätten, eingerahmt von schneebedeckten Gipfeln, hochandinen Graslandschaften (Puna), rauschenden Wasserfällen und dichten Nebelwäldern mit einer außergewöhnlich reichen Flora und Fauna.
Die Begehung des Inka-Trails ist weit mehr als eine Wanderung – sie ist eine Reise durch die Geschichte der Inka-Zivilisation. Der Weg folgt originalen Inka-Pfaden, die einst Pilger, Boten und Herrscher nutzten. Der Höhepunkt ist der unvergessliche Moment der Ankunft am Sonnentor (Inti Punku) mit dem ersten Blick auf Machu Picchu – das ikonischste Symbol des Inkareichs und eine der bedeutendsten Kulturerbestätten der Welt.
